
| Instrument | Gitarren |
| Geburtstag | 27.Februar 1961 |
| musikalischer Werdegang |
Der Moritaten erster Teil zu Eurer aller Erbauung Und es begab sich eines Wintertages anno domini MCMLXI, dass in einer romantischen verschlafenen Moselmetropole ein kleines mageres Bürschlein nahe einem Weidenkörblein unter dem großen schwarzen Tor das Licht der Welt erblickte. Erste musikalische Talente ließen sich schon erahnen, als sein immerwährendes Geschrei nach Hirsebrei stakkatoartig von Löffelschlägen auf den Tisch unterbrochen wurde (man muss ja auch mal Luft holen). Dennoch sollte die nächsten 15 Lenze lang nichts weiter auf eine internationale Karriere hindeuten. Der junge Mann entwickelte sich und lernte für das Leben (nicht für die Schule). Auf seinen vielen Reisen lernte er das Urmel und die Frogs kennen. Doch eines Tages dann widerfuhr dem Jüngling ein gar entscheidendes Erlebnis. Mitfühlende Mitglieder der bettelarmen Großfamilie konnten die Trostlosigkeit der einsamen langen Nächte nicht mehr ertragen. Denn ausgerechnet immer dann war keine Kohle für das Dampfradio mehr da, wenn der große Preis mit dem noch größeren Wim Thoelke durch den Äther huschte (oder war das etwa auch im Fernsehen?). Papi und Mami schenkten dem Bürschlein ein Musikinstrument. Schon nach einer halben Stunde und zwei beim Stimmen gerissenen Saiten stand fest: Der Junge wird Gitarrenspieler !!! Endlich hatte er seine Lebensaufgabe gefunden. Erste Erfahrungen waren Konzerte an diversen Lagerfeuern, wo er mit einem Programm von Reinhard-Mey-Balladen und Fahrtenliedern die Mitsingundsitzundauchrauchundbiertrinkerundtrinkerinnen in Morpheus´ Arme spielte. Diese Kunst perfektionierte er auf allen seinen Wegen. Dann verlegte er sich auf das Intonieren von Minneliedern aus eigener und (viel erfolgreicher) fremder Feder seiner Heroen wie Led Zeppelin, Eagles, Lynyrd Skynyrd, Dire Straits, Pink Floyd und vielen anderen mehr. So verbrachte er glückliche Jahre als fahrender Musikant in verschiedensten Ensembles. Er errang viel Ru(h)m und Ehr´, leerte manches Glas und füllte manche Gespielin (ab, was dachtet ihr denn?). Neben all diesem fand unser durch diese hehren Aufgaben zum Mann gereifter Jüngling die Zeit, auf große Fahrt zu gehen. Moguntia, die Schöne am Rhein zog ihn in ihren Bann. Er wurde sesshaft und nahm von nun an stetig an Umfang und Gewicht zu. Aber das ist eine noch längere Moritat und geht Euch garnix an..... |
| Einflüsse | Hab´ ich doch schon verraten in meinen Moritaten (aaaah - ein Gedicht) |
| Top Ten | Wechselt laufend, z.B: Fragt der Bassist den Drummer im Stück: "He, wo sind wir denn jetzt eigentlich?" Antwort: "Geht Dich `nen Scheissdreck an!" |
| Hobbys |
Gitarre spielen, komponieren, Freunde bekochen, Hallenfußball, Kreisel sammeln, schmökern - to be continued :-) |
| Bücher |
Ich habe den Trend zum Zweitbuch entdeckt |
| Film und TV | Selten „Harold und Maude“, „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ oder oder oder... |
| Essen | Italienisch, portugiesisch und griechisch-unorthodox |
| Getränke | Wenn schon Bier, dann Bitburger vom Faß oder das unglaubliche Hogorok. Barolo, Barbera, St. Emilion, Corbieres, Grappa und Jack Daniels |
| Maler |
Beate Brunner |